10 signs, you have found your friend for life

I consider myself a very lucky person, because I know that friendship is very important in everyone’s life and I’m lucky enough to have found some seriously crazy people, who I can call friends. It’s always hard to have friends who even like you, when you’re doing some stupid things. Drunk or sober, doesn’t really matter (Sometimes you can’t tell the difference. Unfortunately.)

1. You consider really hard to share your food with them.

giphyI think that’s one of the most important signs. Sharing FOOD. Nobody wants to share their best piece of chocolate-cream-cake, let alone to give somebody a piece of this amazing explosion of calories.
But: True friends consider to share, before they lick over everything you want to eat, so that you don’t want it anymore.
Just kidding. Sometimes I even share.

2. The most valued “chill-outs”

If you don’t have a clue what to do next, so that you don’t have to finish your stupid, unnecessary and at the same time important paper – you hang out with your best friend. You don’t need a plan, you just meet up, lie down on the fluffy carpet and talk about everything that is bothering you.
Like the final season of Scandal, grey’s anatomy and way too much other shows you waste your time with. But they are amazing, aren’t they?

3. Problems

You can’t solve the problem? Well, your best friend can’t solve it as well, but thats not the point. You need a steady shoulder to cry on as long as you can and until your bestie notices all the snot? You can count on them.
Every single time your parents had a stupid fight or when you consider yourself the dumbest person on the planet, because you can’t solve that stupid math homework (who can?).
Everywhere (yeah, that’s the thing. With two best friends currently chillin’ in Chicago and Rome? Skype is making this a little more complicated.)

4. Mind-reading

This is only is established to a degree of perfection after long years of friendship. You look at each other and .. oh, yeah. You know exactly what he or she is thinking, because you are mostly thinking the same thing.
Sometimes it get’s so creepy, that you text the same time to hang out or see the same hilarious meme on 9gag and have to share it immediately. Or say the same freakin’ thought out loud in class and everyone is staring at you…
This is one of the things I love most about my relationships with my very best friends. Sometimes you don’t need words. They just know.

5. Battle through

“Did you remember when we had this fight?” You’ll ask your bestie and he or she knows exactly what you’re talking about.

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Normally you have this one big fight with your bestie and after that it’s like … make-up sex only wihtout the sex part. You have to battle through some bad times, when you just want to kill each other constantly. But as in marriage, sometimes you love and hate each other at the same time. Crazy, isn’t it?
When you manage this obstacle, your friendship grows more stronger. And if you haven’t had this fight  – everyone is different, but I experienced it many times that a friendship splits apart or grows stronger, when it’s tested.

6. Obesssing over the same things

You have to be smiliar to a certain point. Your personalities can’t fit, when you like StarWars and your bestie likes … I don’t know, Bridget Jones?
Usually you are into the same kind of humor and that’s very important. If you can’t make each other laugh – what’s the point?
Im my case, we love american and british TV-shows and laugh about the same stupid jokes. But …

7.  … the differences

… are important as well! I mean, sure, it would be super fun to hang around with another me, but come on, to discuss topics and to get to know new things through your bestie is one of the best parts. He might show you new music he discovered recently. Or a new book, a new film, a hilarious video he found on youtube … this list could go on and on, but I think I made my point.
(His music taste is mostly awful, but this time you like it too)

8. Encouraging each other

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Your otherhalf always tells you to keep doing what you love to do. If this means writing, painting, dancing or collecting stamps   – you were always told to do what makes you happy. Sometimes you need to hear this, because everyone loves a little bit of Encouragement.

9. Honesty

You can always tell her or him, when shes being so terribly annoying that somebody has to stop her (or me), to shut the hell up.
Or she does something really stupid like texting her crush drunk. You better tell her, that you’ll crush her phone, before you let it happen again.
That sort of stuff. Come on, you know what I mean!

… and if they can stand you drunk, you found friends for life. (10.)

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Test that theory on new years eve!
See ya!

ps: you can keep the grammar mistakes. I’m really trying!

Lillesang – Nina Blazon lässt mich gruseln

Es begann ganz unschuldig. Franzi wollte nur mal schnell einige Seiten lesen, bevor sie in das Land der Träume glitt.
Tja, da hat wer die Rechnung ohne Nina Blazon gemacht.

Hier eine kurze Zusammenfassung:91DuhwVJIAL._SL1500_

Jolanda, genannt Jo, ist ein elfjähriges Mädchen, das es immer schafft, irgendwie in Schwierigkeiten zu kommen. Ihre Mutter ist einer dieser mysteriösen Helikopter-Eltern, die Jo davor bewahren möchte, irgendwie in die Nähe des Wassers zu gehen. Nur weil ihr liebenswerter Nerd-Vater (ihre eigene Bezeichnung) ihr das Recht im Verein zu schwimmen erkämpft hat, kommt sie überhaupt in Berührung damit.

Eines schönen Tages bekommt die Familie einen Anruf aus Dänemark. In einer kleinen Stadt in der Nähe von Kopenhagen ist Inges Tante (Inge = Mutter von Jo) verstorben und die Familie fährt zum ersten Mal an die See. Während Inge am liebsten das Flugzeug in die Luft gesprengt hätte, damit ihr Jo und ihr Mann ihr nicht folgen können, stößt Jo in Dänemark bald auf ein Rätsel nach dem anderen.

Warum kann Inge dänisch? Was sind das für Gruselgeschichten von Toten, die aus dem Meer steigen? Warum verschwinden manchmal Kinder? Und wer ist diese alte Frau namens Bente, die sich bei ihrer Mutter einschleimt? Fragen über Fragen und ich garantiere, dass 80% des Buches immer wieder neue Fragen aufwerfen.

Das Buch umfasst 417 Seiten und ich möchte eine ernstgemeinte Warnung aussprechen, an alle die das Buch nach halb 12 Uhr Nachts anfangen wollten. Tut es nicht. Denn wenn ihr einmal angefangen habt, kommt ihr davon nicht mehr los!

Und?

Das Buch habe ich um halb drei Uhr früh ausgelesen, zwischen drei oder vier Müdigkeitsanfällen, aber kaum war ich wieder imstande meine Augen auch nur einen Spalt weit aufzukriegen, wurde weiter gesuchtet. Dieses Buch ist wie Heroin für Drogensüchtige.tempx_kopenha_nixe_g

Rechts, die kleine Meerjungfrau in Kopenhagen

Auch wenn man zuerst von dem Alter der Protagonisten abgeschreckt ist (Ich bin neunzehn Jahre alt, wie soll ich mich denn bitte mit einer elfjährigen identifizieren?), tut das dem Buch keinen Abbruch.
Am Anfang muss man sich wirklich darauf einlassen, sonst klappt das nicht. Aber spätestens wenn die Familie Schmidt in Dänemark ankommt, steht die Welt Kopf. Dieses Buch ist so unglaublich vertrackt und gemein, weil ich zwar hundertausend Ideen hatte, aber erst kurz vor dem Ende auf die “Lösung” kam. Also hat Nina Blazon wieder mal alles richtig gemacht!
Man kriegt ein winziges Puzzlestück (von einem 1000er Puzzle, wohlgemerkt) nach dem anderen präsentiert und schiebt Teile ineinander, die überhaupt nicht ineinander passen. Aber es macht so viel Spaß, weil man genau auf dem gleichen Stand wie Jo ist. Sie ist schlau und knüpft genau so schnell Ereignisse zusammen wie der Leser und man ist genau so hin und her gerissen und weiß nicht mehr was Wahrheit und was Lüge ist.

Also eine klare Empfehlung! Wunderbar spannend geschrieben, habe mich zugegeben auch ein wenig gegruselt und konnte am Ende beruhigt einschlafen. Naja, einigermaßen. Denn irgendwo da draußen lauert das nächste Buch, das mir den Schlaf rauben will.

The Book of Life – Wenn mexikanische Götter wetten

“Manolo und das Buch des Lebens” ist der deutsche Titel (sagt Wikipedia)

In diesem Film geht es um eine mexikanische Legende, die wahrscheinlich schöner und aufregender nicht animiert sein kann. Dieser Film ist in seinem Stil, wie er die Figuren, die Stadt, die verschiedenen Welten darstellt, einfach einzigartig.
la_ca_0828_the_book_of_life Ich habe mich in (fast) jeden Charakter verliebt, sogar in den “bösen” Gegenspieler, Xibalbá, dem etwas verdorbenen Geliebten von La Muerte. Beide haben ihr eigenes Reich, während Xibalba das Reich der Vergessenen (alle Menschen, die sterben und derer sich nicht erinnert wird, landen da) regiert, liegt La Muerte das Reich der Erinnerten zu Füßen.

Man muss sich das bisschen wie Olymp und Hades vorstellen. Reich der Vergessenen = Tod, Vergessen, Trostlosigkeit, Reich der Erinnerten = mexikanische Party.
Die beiden wetten, wer die schöne Maria heiraten wird, Joaquin (ein tapferer Mann, bisschen eingebildet und gesegnet mit dem Orden, der irgendwie Unverwundbarkeit und ewiges Leben verleiht. Xibalba hat ihm den gegeben, bei dieser Wette also schon book-lifemal von Anfang an geschummelt!) oder Malono (Ein junger Gitarrenspieler, der Musiker statt Stierkämpfer werden will – laaaange Familientradition).

Da ich es mit Zusammenfassungen sowieso nicht so ganz habe und ich diesen Film definitiv nicht spoilern will, kann ich nur ein paar Dinge sagen:
Der Film ist auf jeden Fall spannend, auch wenn die Handlung einigermaßen vorhersehbar ist (komm schon, wen stört das?), die Hauptpersonen (und Nebenpersonen, bis auf den Idioten von Super-Banditen (Namen schon wieder vergessen)) sind klasse uuuuuund ich schwöre, wenn das nicht absolut falsch klingen würde, hätte ich fast gesagt: “Sterben muss echt hammer sein, wenn man danach im Land der Erinnerten landet. Ich meine, mexikanische, bunte, ewig-andauernde Tanzparty mit all den Verstorbenen? Yeah!” Außerdem ist es super witzig!

Auf jeden Fall sehenswert, also vergesst nicht am 12. Februar 2015 in die deutschen Kinos zu gehen (sagt Wikipedia). Indirekte Quellenangabe ist irgendwo recht witzig. Und wenn ihr noch ‘ne Schippe draufsetzen wollt, schaut ihn auf englisch. Wie ich.
Einen wunderschönen Abend noch!

Gammeltag: How to train your dragon 1 + 2

11176619_800Da ich jetzt erstmal noch so viel Arbeit für die Uni aufzuschieben habe, nutze ich die Zeit bestmöglich, in dem ich bis um 2 nachmittags schlafe und meinen Tag (naja, zumindest bisher) mit dem Überkonsum von Filmen und Serien verbringe. Es ist schön, einfach mal nichts zu tun.

Dabei bin ich mal wieder auf einer meiner Lieblinge gestoßen. Gerade eben wieder den zweiten Teil zuende geschaut und genauso in love wie zuvor.

Die Geschichten von Toothless und Hiccup ist im zweiten genau so toll wie im ersten Teil. Ich preise hier einfach mal beide Teile, weil das meiner Meinung nach viel zu sehr unterschätzte Filme sind. Oder ich bin wirklich einfach nur besessen von diesen Filmen, kann auch sein.

Die Feindschaft von Wikingern und Drachen wird im ersten Teil überwunden (… oh. Mist. Spoiler. Naja, who hasn’t seen that coming?) und im Zweiten werden noch mehr Drachen und noch mehr Probleme entdeckt, aber das warn mir erstmal so egal, weil ich es gefeiert hab, dass es einen zweiten Teil gibt.

Vor allem aber mochte ich das Ende des ersten Teils. Es ist verschafft natürlich die Befriedigung eins Happy-Ends, aber das wieder auf eine Art und Weise, die diesem Film sehr angemessen ist.

Die Charaktere sind so liebevoll gestaltet und die Welt, in dem das Abenteuer spielt, ist genau so schön gezeichnet, wie man es sich nur wünschen kann. Das erste Mal, wenn man sich mit diesem Blick aus Toothless’ großen, riesigen, überriesigen Drachenaugen weeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeekonfrontiert sieht, schmilzt man dahin. Wehe, jetzt denkt einer, das ist so weil ich dem weiblichen Geschlecht angehöre. So einen Drachen als best-buddy zu haben wünschen sich Männer genau so!
Klar, als Mädchen finde ich die angedeutete Liebesgeschichte zwischen Astrid (Wikingerin, die alle Drachen – anfangs – wegputzen will, und ziemlich cool) und Hiccup (der Sohn des Häuptlings, peinlich, anders, intelligent und technikbegabt!) sehr gut eingeflochten, aber sie lenkt tatsächlich keinen Meter von der tatsächlichen Geschichte ab.

Dieser Film eignet sich perfekt als Weihnachtsgeschenk. Ja, Franzi, da bist du ein wenig spät dran, oder? Zumindest an alle Kinder und Teenies und Menschen, die animierte Filme absolut lieben.

Wer gerade nichts zu tun hat – schaut euch diesen Film an !! Ich bekenne mich erneut schuldig, dass ich beide nur auf englisch gesehen habe, also gar nicht weiß, wie das sich auf deutsch ansieht, aber auf englisch ist es witzig, charmant, heart-breaking und wunderschön. Und witzig. Falls ich das nicht schon erwähnt hatte.
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Hmm … welcher Film wartet denn noch auf mich, mit dem ich mich gemütlich auf meine Patchworkdecke (Geschenk meiner Nachbarin zu Weihnachten! Tolles Geschenk) und den verbleibenden Plätzchen aus Linas Paket (siehe Beitrag vor sechs Tagen oder so..) setzen kann?

Aaah, kennt ihr Hotel Transylvania? Auch sehr witzig. … oh jee, ich oute mich hier als Freak. Morgen mache ich wieder was mit meinen Freunden. Aber heute ist nunmal ein Gammel-Tag.
Wo habe ich denn jetzt nochmal meinen Tee hingestellt?!

Endgame by James Frey – Hamlet, nur mit mehr Blut und weniger Inhalt.

Endgame schien so vielversprechend. Es wurde von vielen angepriesen, gerade auf der Buchmesse im Oktober habe ich das nicht nur auf einem Regal gesehen. Tja, da dachte ich, ich gönne mir mal was und lese etwas HungerGames-ähnliches. So war zumindest meine Erwartung.
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Allerdings muss ich gestehen, dass die Geschichte an sich nicht schlecht ist, sondern eigentlich ganz gut überlegt. Mal was mit Außerirdischen, die uns das Leben geschenkt haben und nun müssen wir (bzw. die 12 Auserwählten), um die Erde kämpfen, damit sie zumindest teilweise weiterbestehen kann. Armageddon steht kurz bevor.

Jeder dieser 12 Spieler ist auf seine eigene Weise spannend bis zu dem Punkt wo man nur noch will, dass 90 % der Teilnehmer das Zeitliche segnet, weil man es nicht mehr erträgt, was für mordbesessene Hohlköpfe da rumrennen und die Erde retten sollen.

Es gibt vielleicht insgesamt vier oder fünf Charaktere, die ich ganz nett fand, nachdem sich der Rest in extremistische Mordmaschinen verwandelt haben. Gähn.
Tatsächlich war das Buch irgendwann wegen der ganzen Action einfach so langweilig, dass ich es mehrmals enttäuscht aus der Hand gelegt habe.

Kurz vor der Mitte des Buches kam mir der Gedanke: “Was wenn dieses ganze Spiel einfach nur ein großer Witz ist?” So hätte ich das nämlich konstruiert. Was passiert? (Achtung, Spoiler!) Einer von 12 begreift das (bzw. hat rausgekriegt, worum es wirklich geht), vielleicht sogar 2 von 12, aber der Rest will unbedingt gewinnen und man hört sich nicht zu. Ich krieg schon wieder Aggressionen, wenn ich nur daran denke.
Wie blind die durch das Spiel traben! Ohne nach links oder rechts zu schauen, statt mal darüber nachzudenken oder sich gegenseitig zuzuhören, wenn einer eine Erleuchtung hat. Nein, nein, nein, alle sind Feinde, alle müssen sterben, das ist Endgame.

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Die Schreibweise wurde irgendwann auch nur (noch) furchtbar(er) dramatisch(er) und daraufhin furchtbar nervig. Ja, nachdem mir alle 12 Charaktere dramatischerweise mindestens fünfmal den Satz “Das ist Endgame!” oder “Wir spielen wieder mit” oder auch “Blut für Blut” (von diesem komischen kleinen Jungen aus der Mongolei, der einfach gaga ist!), wollte ich einfach mal auf die Stopptaste drücken.

Bitte, ihr Aliens dort oben, macht diesemGrauen ein Ende! 

Endgame ist, glaube ich, auch ein Computerspiel. Da würde dieses Konzept des actiongeladenen Massakrierens und dem übertrieben dramatischen Unterton wunderbar funktionieren. Aber das ist jetzt nun ein Buch, verdammt.
Also als Weihnachtsgeschenk kommt dieses Buch definitiv nicht infrage. Ich will ja schließlich, dass man sich beim Lesen nicht langweilt. Wem die zuvor genannten Punkte allerdings gefallen – greifen Sie zu, meine Damen und Herren.
Ich lasse da in Zukunft die Finger von!

Warum alle den verrückten Hutmacher lieben

Alice in Wonderland ist ein wunderschöner Film wer hier anderer Meinung ist, möge sich diesem Beitrag mit gerümpfter Nase abwenden, denn jetzt folgt die äußerst subjektive Darstellung dieses Meisterwerks meinerseits.
Warum ist dem so? Ja, klar, die Effekte sind hinreißen, die Animation von dieser wunderschönen Welt, dem Bandersnatch, dem Jabbawockee, Absolem und natürlich Dideldum und Dideldei nahezu perfekt, und die Charaktere wecken den Wunsch selbst einmal so zu sein Achtung! Subjektives Empfinden!.

Dabei muss man zugeben, dass der verrückte Hutmacher der beliebteste aller beliebten Lieblinge ist. Warum eigentlich?

Es ist der Hut. Eindeutig. Jeder der ihn sieht, verfällt in das Muster der Grinsekatze (ein ebenfalls faszinierender Charakter. Die Augen leuchten. Einfach deswegen. Ups, ich schweife ab.) Mein dummes Hirn schreit “Haben will”, in der Hoffnung, dass ma196062749_790941d016n ihn sich aufsetzt und sich in eine Wunderland wiederfindet und vielleicht selbst einmal so verrückt sein kann wie der Hutmacher.

Ich meine, wer hat denn bitte diese Freiheit einfach urplötzlich aus dem Nichts wütend zu werden, abzudrehen, seltsame Dinge zu tun? Genau. Niemand. Vielleicht Putin, aber das ist wieder eine andere Geschichte.
 Wie wunderbar muss das sein, wenn alles mit einem weisen Lächeln abgetan werden kann, während die Leute zueinander sagen: “Ach, das ist wieder mal der verrückte Hutmacher!”
Klingt viel besser als “Na, die hat aber mal wieder nicht mehr alle Henkel an den Tassen!”

Außerdem kann er alles. Tanzen, Kämpfen, Hüte machen, Geschichten erzählen, Heldinnen helfen, dem Tod entrinnen und so weiter. Was kann man selbst? Im Kinosessel unruhig hin und her rutschen weil man das mal selbst erleben will.

Zu meiner unglaublichen Schande muss ich gestehen, dass ich das Buch noch immer nicht gelesen habe. Aber ich gelobe feierlich, das umgehend nachzuholen. Morgen steht ja eine aufregende IRONIE Sbahn-Fahrt an. Die kann man dann bestimmt mit verrückten Gedanken aus verrückten Büchern füllen.

Nur eins noch. 6a00d8341c630a53ef0120a928a6f5970b-600wi
Ich wäre ganz bestimmt nicht aus Wunderland nachhause gegangen. Ich hätte einfach jeden nach Wunderland geholt.
So ‘ne Teeparty ist doch etwas Feines. Ich mag sowieso keinen Kaffee.

Warum es immer gut ist, eine Schreibfreundin zu haben, die in einer Konditorei arbeitet!

IMG_1506[1] Durch das Schreibnetzwerk HSW(Hier-schreiben-wir) haben Lina und ich uns kennen gelernt. Und obwohl wir uns leider noch nie persönlich getroffen haben, verbindet uns doch eine sehr seltsame aber lustige Freundschaft.
Auch wenn der Kontakt immer mal wieder abbricht, man kann eigentlich immer genau da weitermachen, wo man aufgehört hat. Hatte ich schon erwähnt, dass sie absolut talentiert ist und schon eine eigene, phänomenale Geschichte geschrieben hat? (Es geht sogar soweit, dass ich auf das Mädchen des Hauptcharakters eifersüchtig bin. Da, siehste!)
Sie und ein anderer Schreiberling, genannt EyeLin(OH MEIN GOTT, was sie alles schon produziert hat! Ich würde das vom Fleck weg kaufen! Und das sage ich, als “An-allem-Rumknatsch-Tante”) sind wirklich mit einer meiner Lieblingsautoren (aber psssst.). Leider könnt ihr das ja nicht lesen. Ha! Falsch gedacht!
Am Ende des Beitrags findet ihr die Links zu Sabrinas Meisterwerk auf hierschreibenwir.de und Linas “Viva la Revolution!”.

Genug von meiner grenzenlosen Schleimerei, man will ja hier endlich wissen, warum es immer gut ist, einen Schreiberling zu kennen der bei einer Konditorei in die Lehre geht.
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Ich glaube hier gibt es nichts an Pralinen und Leckereien, die es nicht gibt! Allein vom Anblick bin ich satt und grinse weiterhin, wie ein Honigkuchenpferd. Denn letztes Jahr kam auch ein Päckchen per Post. Es ging dann soweit, dass meine Familie und ich uns um die letzten Pralinen gezankt haben, also: Mein Kompliment an den Küchenchef!

Und da mich schon meine beste Freundin aus dem fernen Rom per Buchstaben mit Hass überschüttet  – will ich natürlich den Anblick festhalten, damit alle sich ein wenig ärgern daran teilhaben können.
Allerdings habe ich Lena (besagte Freundin) versprochen großmütig zu teilen. Sie kommt über Weihnachten nachhause und ich gedenke diese Zeit gnadenlos mit YouTube, Pride and Prejudice und was wir sonst noch alles machen auszuschlachten.
Und mit diesen Köstlichkeiten natürlich.
Am fünften Januar werde ich wohl in die Uni rollen.

Nun gehet hin in Neid Frieden und labt euch an den Plätzchen.

Danke Lina!

Und hier die versprochenen Links:
http://www.hierschreibenwir.de/node/101546 für das aktuelle Projekt von EyeLin
http://www.hierschreibenwir.de/node/61370 für das wunderbare Viva la Revolution von Lina!

Die Seiten der Welt – eine depressiv-schöne Liebeserklärung an das Lesen

Gerade hab ich es aus der Hand gelegt. Kurz vor dem Ende war ich schon fuchsteufelswild, weil ich schon ahnte, was ich in meiner Rezension wieder zu sagen hätte – aber das Blatt hat sich (glücklicherweise) für die Charaktere und Kai Meyer gewendet.

Um dem Leser den Einstieg zu erleichtern, hier eine kurze Zusammenfassung:

“Furia Salamandra Faerfax lebt in einer Welt der Bücher. Sie ist Bibliomantin und auf der Suche nach ihrem Seelenbuch. Doch ihre Familie wird von mächtigen Feinden bedroht,33537_clown auch sie ist in tödlicher Gefahr.
Als ihr Vater ermordet und ihr Bruder entführt wird, macht sie sich auf den Weg nach Libropolis.
Bald ist sie mittendrin im Kampf gegen die Herrscher der Bibliomantik und die Entschreibung aller Bücher.” (von Gisel auf amazon.de)

Unerwähnt bleibt hier ihr wunderbarer Bruder Pip (mein heimlicher Liebling in dem Buch), der ständig Angst davor hat von Clowns gefangen zu werden und schminkt sich deswegen (seit jenem verhängnisvollen Zirkusbesuch) wie ein kleiner Clown, um von ihnen als ihresgleichen wahrgenommen zu werden.
Oder die Köchin. Und der Hausmeister. Und der Chauffeur. Und Finnian und Catalina, und Isis Nimmernis und und und … es gibt so viele wunderbare Charaktere. Das ist eine der stärken von Kai Meyer. Egal welchen Charakter er erschafft, irgendwie sind sie immer außergewöhnlich faszinierend und außergewöhnlich niedlich, so wie Pip.

Allerdings wusste ich, dass dieser Autor mich – wie bei jedem seiner Bücher – mit einem bitteren Beigeschmack im Mund zurücklassen wird. Ebenfalls eine Spezialität. Mit jedem Buch habe ich das Gefühl, dass mir ein wenig das Herz gebrochen wird. Ja, die Geschichte ist unglaublich spannend, wundervoll geschrieben aber in der Mitte habe ich mir irgendwann gedacht – was ist denn hier los? Sind wir jetzt bei Hamlet?  und diese Welt, in die er uns entführt ist wunderschön und schrecklich gruselig zugleich. Finde ich. Ich wollte mich tatsächlich wohlfühlen, in dieser Welt, die so magisch und beängstigend auf den Leser wirkt, aber irgendwann hat es mich nur noch erschreckt. Die Faszination blieb (na, Gott sei Dank, wa?), aber dieser Welt würde ich dann doch nur einen Tagesbesuch abstatten, denn die Magie kostet einen viel zu hohen Preis. (Uh, jemand spricht in Glückskeksen!)
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Denn je weiter ich las, desto düsterer wurde alles. Das machte mich schon beinahe depressiv, wie ich um jeden Charakter anfing zu bangen und hoffte, dass sie es wie bei einem Pferderennen rechtzeitig ins Ziel schafften und nicht vorher … keine Ahnung … gefressen werden!

Es ist schwierig einen Kommentar zu diesem Buch zu schreiben, ohne gleich alles vorweg zu nehmen (was ich hier bestimmt schon einige Male tue. Tschuldigung!).

Aber: Es ist eine klare Kaufempfehlung an alle Kai Meyer-Fans. Und an die Menschen, die Bücher lieben und Kai-Meyer-Fans werden wollen. Seit längerem warte ich wieder auf eine Trilogie und soweit ich das von facebook richtig mitbekommen hab, ist der zweite Teil schon fertig durchkorrigiert.

Also zackig zugreifen, genüsslich lesen … und ich koche mir jetzt erstmal einen Tee, damit dieser Nachgeschmack verschwindet. Böser Kai Meyer!

John Greens “Papertowns” – Die Hauptperson, die sich wohl verirrt hat.

Da ich durch lange S-Bahn-Fahrten regelrecht dazu verdammt bin, meine Zeit sinvoll zu nutzen, lese ich so viel wie nie zuvor in meinem Leben. Knapp vier Bücher pro Woche kommen da zusammen und ich habe mir wirklich vorgenommen, allen eine Stimme zu geben. Manchen eine laute und manchen eine etwas … leisere.
Oh, da ich sie alle auf english lese, kenne ich die deutschen Titel meist nicht. Vielleicht fange ich auch irgendwann an sie auf englisch zu rezensieren, aber da muss noch ein wenig an meinem Vokabular gearbeitet werden.
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Papertowns. Städte, die auf Landkarten verzeichnet sind, aber nicht existieren. Als eine Kopierschutz für den Kartographen, damit er bemerkt, wenn jemand seine Karten kopiert. Und natürlich noch tief gehendere Bedeutungen.

Diesen jung-adult Roman habe ich direkt nach the Fault in Our Stars gelesen und hatte dementsprechend schon mental so weit vorgearbeitet, dass ich nicht den Fehler machen würde, alle Fahrgäste erneut in Bestürzung zurückzulassen, während mir widerwillig die Tränen auf mein Kindle tropfen. Ja, ja. Das waren noch Zeiten.

Quentin und Margo. Boy meets Girl? Denkste! Quentin mag Margo, Margo ist aber viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt, als irgendwas wirklich wahrzunehmen. Aber hallo – sie gehört trotzdem zu der “coolen Clique”, aber das ist ja alles nicht wichtig, denn dieses “außergewöhnliche” Mädchen hat tiefgehende Probleme. Sie ist so verdammt egoistisch!
So. Das ist schon mal das erste Problem. Margo soll hier wahrscheinlich als der Freigeist und Ausbruch aus dieser Einöde von Dorf-Stadt fungieren. Allerdings ist mir dieses Mädchen sowas von unsympathisch, da ist der ganze Roman schon fast gelaufen.

Denn Quentin liebt Margo. Aber Margo liebt eigentlich niemanden und ein bisschen sich selbst. Und während seine Freunde und Eltern Quentin lieben, lieben Margos Eltern nur sich selbst und Margos kleine Schwester.
Und Quentin will rausfinden, wo Margo denn hin ist, als sie nach einem gemeinsamen Abenteuer (aka: Sie will sich an den Menschen, die ihr wehgetan haben rächen, lädt Quentin ein  bzw. manipuliert Quentin dazu mitzumachen und schiebt ihm das als “Ich habe dich ausgewählt und du hast mich zurück gewählt” unter (ich habe hier mal frei zitiert, mir liegt das Buch leider nicht mehr vor). Quentin findet’s toll mal von seiner heimlichen Liebe beachtet zu werden und Margo findets toll mit Quentin zu spielen. Super.) einfach verschwindet.

Sie geht (das nicht zum ersten Mal. Sie haut ständig ab. Naja. Zu Recht. Bei den Eltern…) und hinterlässt kleine Hinweise. Das artet dann zu einer Schnitzeljagd sondergleichen aus, denn Quentin denkt, sie will sich dramatischerweise etwas antun.

Das Problem ist hier, ich kann das Ende nicht anreißen. Aber so gut es geht muss ich sagen: War ok. Hat mich selbst bisschen überrascht, dass ich zum ersten Mal bei einem Buch nur dachte “war ok.” statt “schlecht”, “mies geschrieben”, “gut”, “wundervoll” … und so weiter. Ich weiß nicht Recht, ob das ein gutes Zeichen ist.

Quentin ist ein lieber Kerl. Ein Junge, der so viel lernt – angeblich weil ihm durch Margo die Augen geöffnet werden. Während ich das Gefühl habe das Margo einfach nur eine kleine Drama-Queen mit Issues ist, die sie nicht in den Griff kriegt und das rechtfertigt irgendwie alles was sie tut.

Man merkt mir wahrscheinlich deutlich an, was ich von diesem Charakter halte. Furchtbar. Aber sie ist nötig. Aber Herr Green, sie hätten sie ruhig ein bisschen mehr… “weniger ich-bezogen” machen können….

Dieses Buch ist gut. Daran gibt es nicht zu rütteln. Es ist ein Buch von dem Mann, der Menschen mit herzerwärmenden Krebs-Geschichten zum Weinen bringt (mich eingeschlossen). Aber es ist eins dieser Bücher, die man nur einmal lesen will. Aber dann nochmal liest, um vielleicht etwas zu sehen, was man vorher nicht entdeckt hat.

Trotzdem spreche ich hier mal eine Empfehlung aus. Es ist ein gutes Jugendbuch, das einen zum Nachdenken anregt, wie klein unsere eigene Welt doch ist und ob wir uns entscheiden auszubrechen. Doch ich wette, jeder würde das nicht mal halb so dramatisch machen wie diese nervige Margo.

Und wer eine adäquate Zusammenfassung möchte, die weit mehr lyrischer klingt, als ich es je hinbekommen würde, kann dann http://www.amazon.de/Paper-Towns-John-Green/dp/014241493X da drauf klicken.

Girl Online – Soll ich? Oder besser nicht?

TjaIMG_1496[1]ja, die berühmte Zoe Sugg hat ein Buch geschrieben. Naja, darum streiten sich ja irgendwie alle. Es war ein Ghostwriter, es war kein Ghostwriter – furchtbar. Vor allem aber wendet sich ein Teil der Fangemeinde gegen die britishe Bloggerin, die wirklich nichts dafür kann.
Zoe (Zoella) und ihr Bruder Joe (ThatcherJoe), sowie die ganze Youtube-Bande (Marcus Butler, Pointlessblog, Sprinkle of Glitter …) sind ja schon sowas wie britische Youtube-Royalitäten. Zu Recht, wie ich finden muss. Ich folge dem ganzen “Clan” schon seit einer geraumen Weile und meine Güte – ich liebe ihre Videos.
Sie rauben zwar unglaublich viel Zeit, die ich lieber mit Lernen oder wenigstens dem Versuch mich an den Schreibtisch zum Lernen zu setzen ausfüllen sollte – doch es ist mir das wert. Sie sind witzig, freundlich und alle, die sich gegen diese bodenständigen Menschen, die es zu was gebracht haben, verschworen haben – das sind doch alles Neider.
Anders kann man sich das doch nicht erklären, wenn sich plötzlich Post’s unter Zoe’s Videos wiederfinden, die Sachen schreiben wie “Das hast du nur uns zu verdanken” und “Heult rum, hat aber Kohle wie sonst was” – ich hab das hier mal etwas paraphrasiert in den O-Ton, der momentan herrscht.
Es ging sogar so weit, dass pointlessblog alias Alfie seine Kommentare deaktiviert (Was ich hier ein bisschen übertrieben finde, aber meine Güte, würden mich 100.000 Menschen angreifen, wie furchtbar ich bin … naja, dann würde ich das vielleicht auch tun. Aber zum Glück bin ich nicht in dieser Situation – weder erfolgreicher Youtuber noch gehasst von neidischen Fans).

Oh weh, ich wollte eigentlich über “Girl Online” sprechen. Das Buch. Das ich irgendwo am Anfang dieses Posts erwähnt habe, bevor ich mich im Meinungsdschungel verloren habe.

Also. Eine kurze Zusammenfassung vielleicht aka Franzi.
Boy meets Girl. Girl = sehr introvertierte, dauernd in Fettnäpfchen tretende und von den Mitmenschen fies behandelte 15-jährige Penny (wir sehen hier keine Klischees…) trifft bei einem NYC-Aufenthalt den künstlerischen, extrovertierten, witzigen, heißen, älteren und absoluten Charmebolzen Noah (18) (Hier bitte “Traumtyp” einfügen).
Tralalala, die beiden mögen sich und so weiter und so fort und am Ende kommt ein SCHRECKLICHES GEHEIMNIS an die Oberfläche.

By the way – ich habe das Buch auf english gelesen, deswegen kann ich zu der deutschen Übersetzung nicht viel sagen.

Das klingt jetzt ein wenig böse, aber dieses Buch ist eindeutig für sehr viel jüngere, hormongesteuerte Vollpubertierende verfasst worden. Dieses Buch ist ein sehr schönes, niedliches und einfach geschriebenes Buch. Die Familie ist perfekt, der beste Freund ist dann mit seiner Familie das Gegenbeispiel und die Lehre ist sozusagen: Auch jedem kleinem Mauerblümchen kann einmal etwas Gutes passieren (was ja an sich echt schnuckelig ist).

Hier muss ich auch zugeben: Dieses Buch hab ich wegen des ganzen Shitstorms gekauft. Wie konnte ich über etwas urteilen, dass ich nicht gelesen habe. Außerdem mag ich Zoe und verstehe, warum sie ein solches Buch schreibt. Und wenn es ein Ghostwriter geschrieben hat – was soll’s? Schade ist es zwar, aber die Story bleibt doch die Gleiche.

So, um jetzt mal von meinem hohen Ross runterzukommen: Ja, das Buch ist niedlich, ja es ist nicht schlecht geschrieben, ja die Story ist sehr simpel – ABER: Ich finde, man darf nie vergessen, wie viel Arbeit in 300 Seiten steckt und das will ich Zoe Sugg auch nicht absprechen.

Klare Empfehlung an alle die unter 16 sind – alle darüber: … naja, ist halt wirklich ein Kleinmädchenbuch. Nichts für mich. Aber ich würde es trotzdem ein “thumbs up” geben. Einfach weil’s von Zoe ist. (Ja, hier bin ich total objektiv. Sorry.)