Die erste Studentenparty


Es ist offiziell. Ich habe meine erste Studentenparty hinter mir. Hätte ich das auf irgendeiner seltsamen To-Do-Liste stehen, könnte ich es jetzt abhaken.
 Leider habe ich ein Faible für To-Do-Listen und erstelle sie, um sie entweder a) zu verschlampen, b) zu vergessen oder c) sowieso nicht durchzuführen (bevorzugt To-Do-Listen, die den Alltag betreffen.)

Ach, Mainz, du wunderbare Stadt, deren Altstadt ich vielleicht, wenn es hochkommt, zweimal gesehen habe, mit deiner noch wunderbareren (ist das ein Wort?) Uni.
Es war eine phänomenale Nacht mit intensivem Tanz (Aua. Diese Tanzfläche ist zu klein für uns beide!), gut verständlichen Gesprächen (“WAS HAST DU GESAGT?! DIESER BASS IST VOLL LAUT!”) und dem typischen Absturz (“Pass auf, dass der Kleiderständer nicht auf dich fällt, okay? Ich fang jetzt an, in diesem Kleiderhaufen nach unseren Jacken zu suchen.”).
Alles in allem eigentlich so, wie eine Studentenparty sein muss.
Der Garderobenservice wird mir wahrscheinlich für immer im Gedächtnis bleiben, denn sowas habe ich noch nie erlebt. Vier Garderobenständer und … wie viel? 100 – 200 Studenten? Am Ende sah das aus wie ein riesiger Maulwurfshügel aus schwarzen Jacken und ich Depp hatte mich gegen meinen roten Mantel entschieden.  Man hat sich da durch diese Berge gewühlt, ist auf die Ständer geklettert und hat bestimmt nicht nur einen Fußabdruck auf den unten liegenden Jacken hinterlassen. Man fühlte sich ein bisschen wie ein Bergsteiger – der alles kaputt macht.
Aber, aber, wir wollen schließlich nicht so negativ sein. Die Musik spiegelte den alkohol- und kunstnebelgeschwängerten Charakter der Party wider. Also harte Beats, ab und zu konnte man mal mitsingen, aber meistens konnte man wegen dem Autoschlüssel in der Tasche nicht einen … gewissen Pegel anstreben, um das Ganze durchzustehen.
Allerdings hatte ich trotz all dieser scheinbaren Hindernisse sehr viel Spaß. Scheinbar findet es das andere Geschlecht es total “geil”, wenn man seine Kommilitonin an der Hand hinter sich herzieht. Zumindest haben sie das von sich gegeben.
Das Tanzen gestaltete sich dann doch etwas als Problem, denn man kann auf lauten Technobeats eigentlich nur betrunken tanzen, weil die Melodie eher … nicht existent ist. Aber egal – irgendwie haben wir alles ausgepackt: Vom Egypter, bis hin zum Charleston (sie dachten erst das wäre ein Enten-Techno-Dance. Aua.). Um mich dann ekstatisch zu bewegen und alles anzutanzen was nicht bei drei auf den Bäumen ist … naja, das habe ich dann eher den anderen überlassen. 😀

Als wir dann irgendwann gegangen sind, konnten wir noch einigen gut angeschäckerten Studenten den Weg in Richtung der Party weisen (anscheinend hatten sie sich verlaufen. Oder waren vorher von den FREE COOKIES angelockt worden.).

Das Einzige was ich wirklich mitnehme: Scheiß auf die Party’s im Winter. Geh hin, wenn du keine Jacke mehr brauchst!

Bis bald.

All good things must end: Ruin and Rising (The Grisha Book #3) – Leigh Bardugo

5/5 
It’s over. So sad. One of the books I want to continue reading until … until I’m nothing but dust. Okay, now I’m definitively exaggerating! But still, I’m so glad that I’ve read this trilogy. Let’s get to the review, shall we?

 There will be no summary this time because I think if you’ve read Shadow and Bone and the sequel Siege and Storm, there is no need for a summary. This book is the last one and a brilliant conclusion of the series.

I was really afraid how the author will entangle all these hints and I am relieved to admit, that Leigh Bardugo solved it perfectly.
Alina is more and more struggling with her power, with the burden on her shoulders and the dark thoughts that’ll come every night. They still need to find the third amplifier to defeat the Darkling, but while the story gets darker and darker and their path is covered with more and more loss, they don’t give up. Mal is the centre of this undaunted hope. There was a quote in the story, I can’t really piece it together but it was something like “hope is like water, it always sneaks through”. This describes perfectly their situation.
You get to like the characters even more, even Zoya, that spoiled powerful beast, who can be quite helpful when she wants to be.
The showdown is … I can’t say, that I’ve expected more because I didn’t really know, what I was expecting, but it was adequate. I won’t spoil the ending but I’m glad it ended this way.
His writing is as terrific as in all the books before. I know, I haven’t really mentioned his writing or the concept of his story because I was so distracted by the storyline. I’m sorry. But all I can say is that he knows how to touch the readers heart with his characters (I’ll admit that there was an incident when I wanted to flush the book down the toilet because I thought something really, really bad has happened. Anyway. He made up for it. Fortunately.) and make them as human as possible without losing their essential traits to make the story come alive. (And all the characters still manage to be funny. Kind of. Fascinating.)