The Book of Life – Wenn mexikanische Götter wetten

“Manolo und das Buch des Lebens” ist der deutsche Titel (sagt Wikipedia)

In diesem Film geht es um eine mexikanische Legende, die wahrscheinlich schöner und aufregender nicht animiert sein kann. Dieser Film ist in seinem Stil, wie er die Figuren, die Stadt, die verschiedenen Welten darstellt, einfach einzigartig.
la_ca_0828_the_book_of_life Ich habe mich in (fast) jeden Charakter verliebt, sogar in den “bösen” Gegenspieler, Xibalbá, dem etwas verdorbenen Geliebten von La Muerte. Beide haben ihr eigenes Reich, während Xibalba das Reich der Vergessenen (alle Menschen, die sterben und derer sich nicht erinnert wird, landen da) regiert, liegt La Muerte das Reich der Erinnerten zu Füßen.

Man muss sich das bisschen wie Olymp und Hades vorstellen. Reich der Vergessenen = Tod, Vergessen, Trostlosigkeit, Reich der Erinnerten = mexikanische Party.
Die beiden wetten, wer die schöne Maria heiraten wird, Joaquin (ein tapferer Mann, bisschen eingebildet und gesegnet mit dem Orden, der irgendwie Unverwundbarkeit und ewiges Leben verleiht. Xibalba hat ihm den gegeben, bei dieser Wette also schon book-lifemal von Anfang an geschummelt!) oder Malono (Ein junger Gitarrenspieler, der Musiker statt Stierkämpfer werden will – laaaange Familientradition).

Da ich es mit Zusammenfassungen sowieso nicht so ganz habe und ich diesen Film definitiv nicht spoilern will, kann ich nur ein paar Dinge sagen:
Der Film ist auf jeden Fall spannend, auch wenn die Handlung einigermaßen vorhersehbar ist (komm schon, wen stört das?), die Hauptpersonen (und Nebenpersonen, bis auf den Idioten von Super-Banditen (Namen schon wieder vergessen)) sind klasse uuuuuund ich schwöre, wenn das nicht absolut falsch klingen würde, hätte ich fast gesagt: “Sterben muss echt hammer sein, wenn man danach im Land der Erinnerten landet. Ich meine, mexikanische, bunte, ewig-andauernde Tanzparty mit all den Verstorbenen? Yeah!” Außerdem ist es super witzig!

Auf jeden Fall sehenswert, also vergesst nicht am 12. Februar 2015 in die deutschen Kinos zu gehen (sagt Wikipedia). Indirekte Quellenangabe ist irgendwo recht witzig. Und wenn ihr noch ‘ne Schippe draufsetzen wollt, schaut ihn auf englisch. Wie ich.
Einen wunderschönen Abend noch!

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Gammeltag: How to train your dragon 1 + 2

11176619_800Da ich jetzt erstmal noch so viel Arbeit für die Uni aufzuschieben habe, nutze ich die Zeit bestmöglich, in dem ich bis um 2 nachmittags schlafe und meinen Tag (naja, zumindest bisher) mit dem Überkonsum von Filmen und Serien verbringe. Es ist schön, einfach mal nichts zu tun.

Dabei bin ich mal wieder auf einer meiner Lieblinge gestoßen. Gerade eben wieder den zweiten Teil zuende geschaut und genauso in love wie zuvor.

Die Geschichten von Toothless und Hiccup ist im zweiten genau so toll wie im ersten Teil. Ich preise hier einfach mal beide Teile, weil das meiner Meinung nach viel zu sehr unterschätzte Filme sind. Oder ich bin wirklich einfach nur besessen von diesen Filmen, kann auch sein.

Die Feindschaft von Wikingern und Drachen wird im ersten Teil überwunden (… oh. Mist. Spoiler. Naja, who hasn’t seen that coming?) und im Zweiten werden noch mehr Drachen und noch mehr Probleme entdeckt, aber das warn mir erstmal so egal, weil ich es gefeiert hab, dass es einen zweiten Teil gibt.

Vor allem aber mochte ich das Ende des ersten Teils. Es ist verschafft natürlich die Befriedigung eins Happy-Ends, aber das wieder auf eine Art und Weise, die diesem Film sehr angemessen ist.

Die Charaktere sind so liebevoll gestaltet und die Welt, in dem das Abenteuer spielt, ist genau so schön gezeichnet, wie man es sich nur wünschen kann. Das erste Mal, wenn man sich mit diesem Blick aus Toothless’ großen, riesigen, überriesigen Drachenaugen weeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeekonfrontiert sieht, schmilzt man dahin. Wehe, jetzt denkt einer, das ist so weil ich dem weiblichen Geschlecht angehöre. So einen Drachen als best-buddy zu haben wünschen sich Männer genau so!
Klar, als Mädchen finde ich die angedeutete Liebesgeschichte zwischen Astrid (Wikingerin, die alle Drachen – anfangs – wegputzen will, und ziemlich cool) und Hiccup (der Sohn des Häuptlings, peinlich, anders, intelligent und technikbegabt!) sehr gut eingeflochten, aber sie lenkt tatsächlich keinen Meter von der tatsächlichen Geschichte ab.

Dieser Film eignet sich perfekt als Weihnachtsgeschenk. Ja, Franzi, da bist du ein wenig spät dran, oder? Zumindest an alle Kinder und Teenies und Menschen, die animierte Filme absolut lieben.

Wer gerade nichts zu tun hat – schaut euch diesen Film an !! Ich bekenne mich erneut schuldig, dass ich beide nur auf englisch gesehen habe, also gar nicht weiß, wie das sich auf deutsch ansieht, aber auf englisch ist es witzig, charmant, heart-breaking und wunderschön. Und witzig. Falls ich das nicht schon erwähnt hatte.
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Hmm … welcher Film wartet denn noch auf mich, mit dem ich mich gemütlich auf meine Patchworkdecke (Geschenk meiner Nachbarin zu Weihnachten! Tolles Geschenk) und den verbleibenden Plätzchen aus Linas Paket (siehe Beitrag vor sechs Tagen oder so..) setzen kann?

Aaah, kennt ihr Hotel Transylvania? Auch sehr witzig. … oh jee, ich oute mich hier als Freak. Morgen mache ich wieder was mit meinen Freunden. Aber heute ist nunmal ein Gammel-Tag.
Wo habe ich denn jetzt nochmal meinen Tee hingestellt?!