Die Känguru Offenbarung #3 von Marc-Uwe Kling

10/10 ★

Achtung! Wer das Känguru Manifest noch nicht zu Ende gehört hat (denn davon gehe ich stark aus) und Spoiler vermeiden will (in Bezug auf das Manifest), der möge erst bei (2) weiterlesen und den ersten Teil überspringen!

(1) Nachdem das Känguru in den Untergrund abgetaucht ist, frönt Marc-Uwe ein eher einsames Dasein. Selbstgespräche drohen seinen Alltag zu übernehmen – doch dann: Eine Nachricht. Mit telefonisch unterdrückter Stimme ruft jemand bei ihm an.

“Für Frieden und Sozialismus! Sei bereit!”, sagt eine sehr tiefe elektronisch verstellte Stimme und legt auf.
Ich nehme das andere Telefon und rufe die angezeigte Nummer zurück.
“Äh … ja?”, fragt die elektronisch verstellte Stimme.
“Bist du das?”, fragte ich.
…………………………………. “Nein.”
“Beuteltier!”
…………………………………. “Nein.”

Das Känguru ist wieder aus dem Untergrund aufgetaucht (“Der Untergrund ist, wo ich bin”) und muss sich nun inkognito herumtreiben, d.h. es packt sich die schrulligsten Verkleidungen zusammen und das Schlimme daran ist, dass es tatsächlich funktioniert.
Es ist gekommen, weil sein Widersacher verschwunden ist.

(2) Ganz richtig! Der Pinguin ist verschwunden und nun beginnt die abenteuerlichste Hetzjagd um die ganze Welt. Wir treffen immer mal wieder auf alte Freunde, wie Otto von oder Friedrich Wilhelm (der allseits beliebte psychisch etwas geschwächter Psychiater) und Freunde aus dem Asozialen Netzwerk. Und Hertha (die nun einen hippe Untergrundkneipe bei sich zuhause betreibt).

Der Pinguin ist weg und das Känguru ist überzeugt, etwas sehr, sehr Faules ist im Gange. Dabei jagen sie den Spuren durch die ganze Welt hinterher und treffen auf die alte Band des Kängurus “Krankenhaus” (die einen sehr eigentümlichen Musikstil pflegen) oder auch auf sehr, sehr typisch-deutsche Backpacker (“It’s totally awesome! … And … you know?”).

Hier kommen auch dunkle Geheimnisse des Kängurus über seine Zeit beim Vietcong zu Tage und trifft es in Australien auf weitere Kängurus, die … genau so seltsam wie unser Känguru sind, allerdings doch ein wenig anders (absolut nichtssagende Zeile, aber ich will wirklich nicht viel vorneweg nehmen).
Fast schon grandios wird entlarvt, wie das mit den Ratingagenturen funktioniert, denn der alte Mann, der einfach nur das brummt, was er auf dem Grund seines Bierglases sieht, wird plötzlich die Quelle jedes Ratings! (Wie ist solch ein Wahnsinn nur möglich? Ach, ich vergaß. Finanzmärkte)

Außerdem entpuppt sich das Känguru als Liebhaber des “Fantasy-Scheiß'” und hat in “Die Wunderhure” von “Wenzel R. R. Skowronek” einen anbetungswürdigen Schriftsteller gefunden. (Auf der Schnitzeljagd landen sie auch kurz bei der Verfilmung dieses Werkes mit dem “Riesenzwerg” Ülf (1,80m groß)). Dass das Känguru ihm zwar vorher einige Meter Bücher verkauft, da dieser nur leerstehende Bücherregale hat und gerne gebildet erscheinen möchte, hat es einige Sekunden nach der Enthüllung schon wieder vergessen.

Jörn (oder war es Jörg?) Dwix taucht ebenfalls wieder auf (dieses Mal alias Guttenberg der Zweite, aber was ich damit meine, könnt ihr euch ja selbst anhören) und auch unsere geliebte Moderatorin Julia Müller, die am Anfang der Geschichte zum zweiten Mal den Buchpreis der Ullstein-Buchverlage verleiht (und das eher weniger gekonnt). Apropos Buchpreise: Wollt ihr wissen wie Marc-Uwe Kling reagiert, als der plötzlich auch noch dotierter Preis, den er zuvor im zweiten Teil mit den Worten “Ich lehne diesen Preis ab … weil es kein Geld dafür gibt” ablehnte, jetzt nicht an ihn, sondern an “Luis, der lustige Leguan” aus der Kindertagesstätte “Sümpfe der Traurigkeit” geht? Ihr kennt die Lösung zu dieser Wissenslücke ja bereits.

Doch dann: Das Känguru und Marc-Uwe Kling machen eine fantastische Entdeckung (abgesehen davon, dass das Känguru seekrank ist): Sie erkennen den Plan des Pinguins. Besser gesagt: Sie erkennen den Plan der ganzen Herde an Pinguinen, die nichts anderes vorhaben als … ? Nein, nein, wer das wissen möchte, muss sich das schon selbst anhören – ein kleiner Tipp: Das alles basiert auf einem riesigen Komplex dieser flugunfähigen Vögel. Die Jagenden werden zu Gejagten und retten zwischendurch noch ein süßes Pinguin-Küken, das das Känguru von “Sabine” (Marc-Uwe’s Wahl) zu “DER SCHREDDER” umtauft.

Ob der Plan schlussendlich vereitelt wurde und wie die ganzen Anit-Terror-Anschläge des Asozialen-Netzwerks ausgingen, das alles und noch viel mehr erfahrt ihr in diesem absolut gelungenen und lachhaft fantastischen Abschluss dieser phänomenalen Reihe!

Hier habt ihr nochmal ein kleines Misch-Masch aus “Manifest” und “Offenbarung”. Wer die vorherigen Posts nicht gelesen hat, kann hier gemütlich einsteigen und auf den Geschmack kommen.

… und wer die Känguru-Chroniken oder das Känguru-Manifest nochmal nachlesen möchte, kann das gerne tun!

Euch allen ansonsten noch einen wunderbaren lernfreien Sonntag!

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Das Känguru Manifest #2 – Marc Uwe Kling

10/10 ★

Da sind wir, angekommen an dem Teil des Hörbuchs den wahrscheinlich kaum einer meiner Freunde mehr mit mir hören möchte, weil ich wie bei jedem Fluch der Karibik-Film mitsprechen kann. Das nennt man wahrscheinlich exzessiven Überkonsum, aber sicher bin ich mir nicht.

>Die Geschichte um Marc-Uwe Kling und das Känguru verdichtet sich, denn das Känguru konnte nun endlich beweisen, dass der Pinguin (erinnert ihr euch? Der neue Nachbar aus Teil Eins?) sein Antagonist ist. “Irgendetwas ist verdammt fischig an diesem falschen Vogel”, sagt das Känguru.*, denn ihm stinkt der neue Nachbar mit einem festen Job, seiner Pünktlichkeit und seiner kompletten Gegenteiligkeit (oh, ein Neologismus höhö) zum Känguru total.
Das hat zwar Marc-Uwes Agent erst festgestellt, nachdem er den beiden erklärt hatte, dass sich Vetrieb und Lektorat einig waren das Buch nicht “Hitler Terror Ficken” zu nennen, obwohl das ein recht Verkauf fördernder Titel sei. Er findet den Pinguin als Antagonisten nicht gut!
“Da können wir ja ‘nen Club aufmachen!”, sagt das Känguru.*

Wir treffen auch auf “Hertha”, die eine kleine Eckkneipe betreibt und die Menschen mit ihrer Weisheit beglückt. “Arbeiten macht Spaß aber 80 Stunden Spaß kann ich einfach nicht vertragen, wa?”, sagte Herta.* Während Marc-Uwe Kling dem eher ein wenig gequält gegenüber steht, hat das Känguru die Kunst perfektioniert Hertha dermaßen mit ihren eigenen Sprüchen zu bombardieren, dass sie schließlich das totale Argument auspackt: “Du denkst du bist hart, aber ich bin härter!”, sagt Hertha.*

Hier kommt die Storyline ein wenig in Fahrt, denn wir werden bei den “Buchpreisen der deutschen Ullstein-Buchverlage” auf Jörn Dwix treffen, dem Banker, der seinem Zwillingsbruder Jörg Dwix (Asylrichter, genannt Richter Schadenfroh (Ablehnungsrate: 100 %)) die Kampagne seiner Partei finanziert. Während sich das Känguru und Marc-Uwe daran erproben, wer am besten Leute beleidigen kann, ohne dass es diese merken, wird nun immer deutlicher, dass die Dwix-Brüder mit ihrer neuen Partei und der Kampagne für mehr Arbeit eine etwas andere politische Richtung anschlägt (das geht dann bis zur Ausweisung, wenn jemand nicht produktiv ist. Hardcore.)
Kein Wunder, dass ihm das Känguru bei der Weltansicht ans Bein pinkelt. Wortwörtlich.
Julia Müller (“la vache qui rit”, “Die Kuh, die lacht”) beeindruckt das Känguru und Marc-Uwe nicht nur mit ihren ausgefeilten Moderationsskills (“… und der Preis in der Kategorie Buch mit sprechenden Tier geht an … Marc-Dieter Kling!”*), sondern mit ihrer zitatwürdigen Lache. Ohne Witz, einmal gehört, wie Marc-Uwe Kling diese Moderatorin vertont, wird es der running gag.

Das Känguru stellt später Marc-Uwe die zwei türkischstämmigen Deutschen “Otto von” und “Friedrich Wilhelm” vor, während sie gegen eine Kundgebung von Dwix demonstrieren. “Unsere Eltern haben es ein bisschen übertrieben mit dem Integrationswillen”, sagt Friedrich Wilhelm.* Die beiden werden das Känguru und den Kleink… Künstler noch eine Weile begleiten.

Jetzt das fulminante Finale: Der Boxclub bzw. später das “Asoziale Netzwerk”, das das System Deutschlands mit ihren “Anti-Terror-Anschlägen” den Atem raubt. Jeder kann sich selbst einen Rang oder Titel geben, der aber keinerlei Bedeutung hat. Es gibt keine Hierarchie. (Das Känguru als “Commandante”, Marc-Uwe als “Herr Hauptmann” und noch mehr wunderliche Gestalten wie “Gott”, “Der Messias” oder auch “der Vorstandsvorsitzender”)
Während das Känguru die bürgerlichen Kategorie “meins” oder “deins”, “wichtig” oder “nicht wichtig” für absolut 20. Jahrhundert erklärt hat, offenbart es die wirklich wahre Kategorie des 21. Jahrhundert: WITZIG oder NICHT WITZIG!

Wie der Kampf gegen die “Mehr Arbeit”-Initiative und das “Amt für Produktivität” ausgeht, könnt ihr selbst … nachlesen oder anhören (ANHÖREN!!).

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Die Känguru-Chroniken von Marc-Uwe Kling

9/10 ★

Die Geschichte ist einfach, weil es eigentlich kaum eine Geschichte ist sondern in sehr vielen Kapiteln eingeteilte kleine Geschichten sind. (Macht dieser Satz überhaupt Sinn?)

Marc-Uwe Klingt ist Küns – nein, Kleinkünstler und lebt in Berlin. Eines Tages klingelt bei ihm ein Känguru und bittet ihn um Pfanne, Milch, Mehl, Eier und bringt Marc-Uwe schließlich dazu, auch noch für die Füllung der Eierkuchen einkaufen zu gehen (“Aber nicht bei LIDL!”, schreit mir das Känguru noch hinterher.*)

Die beiden kommen sich im Laufe der paarundachtzig Geschichten immer näher und während das Känguru testet, ob Marc-Uwe auch den richtigen Musikgeschmack hat (“Mögen Sie Nirvana?” – “Die Band?” …. “Nein, das Jenseits. Natürlich die Band.”*) werden die Lachmuskeln auf das Brutalste gereizt.
Das ist dann der Moment, in dem man sich entscheiden muss: Lache ich jetzt lauthals in der Sbahn los oder versuche ich es zu unterdrücken, so dass man denkt ich hab Verstopfungen?

>Dabei prägt dieses Wunderwerk an Genialität Wörter wie “Tütensuppentotalitarismus” oder Ausrufe wie “Alles Hähnchen”! Am Besten bleibt aber noch die Devise “Lieber fünfmal nachgefragt, als einmal nachgedacht!”*. Dieser Roman glänzt mit Satire und politischer Witzigkeit (dass ich das je schreibe, erschien mir unmöglich!).

Das Känguru entpuppt sich als leidenschaftlicher Kommunist mit einer Vorliebe für Schnapspralinen. Es ist natürlich auch bei der “Jüdisch-bolschewistischen Weltverschwörung für eine gerechte Weltordnung, für Brot für alle und die Ächtung des sogenannten Musikfernsehen e.V.” und bringt mit seiner großen Klappe nicht nur einmal Marc-Uwe Kling in Schwierigkeiten. Seine Abneigung gegen Ikea fördert das Einkaufen von Teppichen nicht wirklich und bei McDonalds einen “Whopper” statt eines Hamburgers zu bestellen bringt die armen Bediensteten auf die Palme.

Marc-Uwe Kling merkt nach einiger Zeit, dass er die Schnapspralinen des Kängurus nicht ungestraft verstecken kann (er hatte es nur gut gemeint), denn kaum merkt es, dass seine Leibspeise fehlt, malträtiert es den Künstler mit “Pseudo-witzige-Wortverdrehungen”*, die er zutiefst hast.
“Du weißt, dass mir pseudo witzige Wortverdrehungen physische Schmerzen bereiten!”
– “Wie was zum Bleistift?”, fragt das Känguru*

In Kapitel 44 lernen wir Klings wunderbaren Psychater kennen, der kaum etwas anderes sagt als “ahaaaa” … und “dieses Känguruuuu” (genial vertont von Kling persönlich!). Denn er nimmt an, dass das Känguru nur ein Hirngespinst Marc-Uwes ist.
Die Reaktion, wenn er das Känguru endlich trifft ist superb. Marc-Uwe will eigentlich nur über die “latente Gewaltbereitschaft*” des Kängurus reden und das mit einem unparteiischen Schiedsrichter.
“Ist mir unklar, wie der unparteiisch sein soll, wenn du den bezahlst!”, sagt das Känguru*.

Kurz vor Schluss kommt auch noch ein neuer Nachbar ins Spiel – der Pinguin von gegenüber. DER Antagonist des Kängurus. Was es mit ihm auf sich hat, erfährt man im zweiten Teil der Reihe.

Hier ist alles noch ein wenig “ungegliederter”, denn die richtige “Handlung-Handlung” etabliert sich erst in Teil Zwei! Tatsächlich denke ich, dass es Allgemeinbildung ist, diese Meisterwerke zu kennen, denn man lernt dadurch Einiges und manche Sprüche wird man wohl mit ins Grab nehmen, so gut sind die. Kriegt von mir “nur” 9 Sterne, weil ich ja weiß, wie sehr es sich von Teil zu Teil steigert (dabei dachte ich nach dem ersten Teil ist das nicht mehr möglich!)

“Dies ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft”, sagte das Känguru.*

*alle mit einem Sternchen markierte Stellen sind Zitate aus den “Känguru-Chroniken” und deren Eigentum liegt nicht bei mir

Altered #1 – by Jennifer Rush

3.5/5 ★

This book was a hard one. I’m so glad that Anna, the female protagonist, could turn the corner because I really wanted to like this book.

Summary

Anna lives with her Dad together (Mummy is dead) and works with him on scientific stuff. The creepy thing is that they nurture four boys, who are all living for about 5 years in their basement.
The mysterious Sam, Trev the calm one, the always hungry Cas (very high identification level!) and the grumpy Nick. While Anna gets along well with everyone, she is always scared by the furious Nick who obviously thinks that being held in a glass prison for 5 years isn’t that great, while Anna and her father are taking bloodsamples and testing their abilities.
(Anna always wonders why he hates her so much. Ehm, excuse me? Would you naturally become best buddies with your prison guard?)
Nevertheless she manages to be best friends with Trev and to bake herself into Cas’ heart (Chocolate Chip Cookies? Seriously?).
Of course, Anna is always asking herself what all these tests are for but her father won’t give her the answers and so she …. what? You thought she tries to find out the truth? No way, she’s just like “oh okay. Nevermind. Poor boys. Anna and her Dad are working for the “Branch” and sometimes this “Branch-guy” Connor visits. Or Riley. There are two guys but seem to me as one person being multiplied. Oh, and she’s in love with Sam, obviously.
After Sams managing a brilliant escape, Anna’s Dad begged them to take her with them because she would be punished as well for the outbreak.

Opinion

The first thing I have to say: Anna is freakin’ dumb sometimes. She can’t help it, I think.
Wait, I’ve saved the quote… Where is it? Ah, here:
(Situation: They have to steal a car to save their lives!) … and Anna is like:

“I just … I don’t know if I’m comfortable with all this.”
He gave me a look. “Now is not the time for your morality to make an appearance.” (Trev)

Her life is threatened by some Branch agents and all she can think about is …. I have no idea what she’s thinking. Maybe she wanted to run all the way to Lancaster (where they were headed) because she is totally working out every day in the lab?
That was the first time I rolled my eyes but nevermind, I still had hope. (This hope died soon enough but we’ll come to that later).
Okay, this story between Sam and Anna is interesting but I’m more interested in the question if Anna will become a bad ass in the near future, because this whiny and confused-acting girl isn’t made to be a main character in the story!
While Cas saves the story with his hilarious jokes and his steady hunger for any food, I hope, that something might accidentally kill Anna. No, just kidding.

In the beginning Anna mentioned that she had some combat lessons, so I had some hope she could defend herself. The funny thing is, while she totally failed the first few times … out of nowhere (the last 50 pages maybe) she was all hero-bad-ass-like. I haven’t seen that coming because it was really happening without a plausible reason!

However, I have complained enough. The story lives (thankfully) with the boys (she calls them “boys”. They are grown man with manipulated genes but nevermind. Boys fits just fine). The characters are authentic and funny (Cas, will you marry me?) and the style of writing is good as well.
There are enough suprising turns or new information introduced to the characters but while Anna is too dumb to figure at least something out on her own, Sam has to do all the work while she’s gaping at him to keep the reader interested.

Eventually, I’ll read the next two books, because Anna got herself together and I want to read some more about Cas, Nick and Trev. (Especially Cas … and the grumpy Nick. I might be the only one who like him … maybe because he’s is the only one giving everyone a hard time AND staying interesting. A very difficult combination if you think about it!)

Just, so that you have an example, here is how Cas works (constantly thinking of pizza and icecream. I love this guy!)

“We’re free!”
Nick sayin’ something grumpy!
“Awesome.” Cas rubbed his hands together. “Anyone have some marshmallows?”

Sure, I do.

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Die Känguru-Reihe – Marc Uwe Kling INTRO

Hier muss man ganz vorsichtig sein – bei keinem Thema werde ich so subjektiv wie bei den Känguru-Chroniken, dem -Manifest und dem letzten Teil, nämlich der Offenbarung. Ich mag Hörbücher eigentlich gar nicht, aber diese drei verehre ich zu einem Grad, der schon an Fanatismus grenzt (ja, gäbe es eine Religion, die das Känguru verehrt, ich wäre dabei. Aber psst, es ist Kommunist und Religionen sind da ja eher unbeliebt!)

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Das hier ist als eine Art Intro gedacht. Da ich jedem dieser Meisterwerke wenigstens einen kleinen Blog-Eintrag widmen werde, warne ich hier einfach mal vor. Jeden Sonntag erscheint die nächsten drei Wochen immer die Rezension (bzw. die Lobhymne mit Begründung) auf eines der drei Hörbücher.
Und damit ihr jetzt schon was zu schauen habt, hier ein wunderbares Video von Marc-Uwe Kling, dem Poetry-Slam-Gott. (Ja, Zymny ist auch super, aber dazu kommen wir irgendwann mal…)

10 signs, you have found your friend for life

I consider myself a very lucky person, because I know that friendship is very important in everyone’s life and I’m lucky enough to have found some seriously crazy people, who I can call friends. It’s always hard to have friends who even like you, when you’re doing some stupid things. Drunk or sober, doesn’t really matter (Sometimes you can’t tell the difference. Unfortunately.)

1. You consider really hard to share your food with them.

giphyI think that’s one of the most important signs. Sharing FOOD. Nobody wants to share their best piece of chocolate-cream-cake, let alone to give somebody a piece of this amazing explosion of calories.
But: True friends consider to share, before they lick over everything you want to eat, so that you don’t want it anymore.
Just kidding. Sometimes I even share.

2. The most valued “chill-outs”

If you don’t have a clue what to do next, so that you don’t have to finish your stupid, unnecessary and at the same time important paper – you hang out with your best friend. You don’t need a plan, you just meet up, lie down on the fluffy carpet and talk about everything that is bothering you.
Like the final season of Scandal, grey’s anatomy and way too much other shows you waste your time with. But they are amazing, aren’t they?

3. Problems

You can’t solve the problem? Well, your best friend can’t solve it as well, but thats not the point. You need a steady shoulder to cry on as long as you can and until your bestie notices all the snot? You can count on them.
Every single time your parents had a stupid fight or when you consider yourself the dumbest person on the planet, because you can’t solve that stupid math homework (who can?).
Everywhere (yeah, that’s the thing. With two best friends currently chillin’ in Chicago and Rome? Skype is making this a little more complicated.)

4. Mind-reading

This is only is established to a degree of perfection after long years of friendship. You look at each other and .. oh, yeah. You know exactly what he or she is thinking, because you are mostly thinking the same thing.
Sometimes it get’s so creepy, that you text the same time to hang out or see the same hilarious meme on 9gag and have to share it immediately. Or say the same freakin’ thought out loud in class and everyone is staring at you…
This is one of the things I love most about my relationships with my very best friends. Sometimes you don’t need words. They just know.

5. Battle through

“Did you remember when we had this fight?” You’ll ask your bestie and he or she knows exactly what you’re talking about.

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Normally you have this one big fight with your bestie and after that it’s like … make-up sex only wihtout the sex part. You have to battle through some bad times, when you just want to kill each other constantly. But as in marriage, sometimes you love and hate each other at the same time. Crazy, isn’t it?
When you manage this obstacle, your friendship grows more stronger. And if you haven’t had this fight  – everyone is different, but I experienced it many times that a friendship splits apart or grows stronger, when it’s tested.

6. Obesssing over the same things

You have to be smiliar to a certain point. Your personalities can’t fit, when you like StarWars and your bestie likes … I don’t know, Bridget Jones?
Usually you are into the same kind of humor and that’s very important. If you can’t make each other laugh – what’s the point?
Im my case, we love american and british TV-shows and laugh about the same stupid jokes. But …

7.  … the differences

… are important as well! I mean, sure, it would be super fun to hang around with another me, but come on, to discuss topics and to get to know new things through your bestie is one of the best parts. He might show you new music he discovered recently. Or a new book, a new film, a hilarious video he found on youtube … this list could go on and on, but I think I made my point.
(His music taste is mostly awful, but this time you like it too)

8. Encouraging each other

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Your otherhalf always tells you to keep doing what you love to do. If this means writing, painting, dancing or collecting stamps   – you were always told to do what makes you happy. Sometimes you need to hear this, because everyone loves a little bit of Encouragement.

9. Honesty

You can always tell her or him, when shes being so terribly annoying that somebody has to stop her (or me), to shut the hell up.
Or she does something really stupid like texting her crush drunk. You better tell her, that you’ll crush her phone, before you let it happen again.
That sort of stuff. Come on, you know what I mean!

… and if they can stand you drunk, you found friends for life. (10.)

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Test that theory on new years eve!
See ya!

ps: you can keep the grammar mistakes. I’m really trying!

The Book of Life – Wenn mexikanische Götter wetten

“Manolo und das Buch des Lebens” ist der deutsche Titel (sagt Wikipedia)

In diesem Film geht es um eine mexikanische Legende, die wahrscheinlich schöner und aufregender nicht animiert sein kann. Dieser Film ist in seinem Stil, wie er die Figuren, die Stadt, die verschiedenen Welten darstellt, einfach einzigartig.
la_ca_0828_the_book_of_life Ich habe mich in (fast) jeden Charakter verliebt, sogar in den “bösen” Gegenspieler, Xibalbá, dem etwas verdorbenen Geliebten von La Muerte. Beide haben ihr eigenes Reich, während Xibalba das Reich der Vergessenen (alle Menschen, die sterben und derer sich nicht erinnert wird, landen da) regiert, liegt La Muerte das Reich der Erinnerten zu Füßen.

Man muss sich das bisschen wie Olymp und Hades vorstellen. Reich der Vergessenen = Tod, Vergessen, Trostlosigkeit, Reich der Erinnerten = mexikanische Party.
Die beiden wetten, wer die schöne Maria heiraten wird, Joaquin (ein tapferer Mann, bisschen eingebildet und gesegnet mit dem Orden, der irgendwie Unverwundbarkeit und ewiges Leben verleiht. Xibalba hat ihm den gegeben, bei dieser Wette also schon book-lifemal von Anfang an geschummelt!) oder Malono (Ein junger Gitarrenspieler, der Musiker statt Stierkämpfer werden will – laaaange Familientradition).

Da ich es mit Zusammenfassungen sowieso nicht so ganz habe und ich diesen Film definitiv nicht spoilern will, kann ich nur ein paar Dinge sagen:
Der Film ist auf jeden Fall spannend, auch wenn die Handlung einigermaßen vorhersehbar ist (komm schon, wen stört das?), die Hauptpersonen (und Nebenpersonen, bis auf den Idioten von Super-Banditen (Namen schon wieder vergessen)) sind klasse uuuuuund ich schwöre, wenn das nicht absolut falsch klingen würde, hätte ich fast gesagt: “Sterben muss echt hammer sein, wenn man danach im Land der Erinnerten landet. Ich meine, mexikanische, bunte, ewig-andauernde Tanzparty mit all den Verstorbenen? Yeah!” Außerdem ist es super witzig!

Auf jeden Fall sehenswert, also vergesst nicht am 12. Februar 2015 in die deutschen Kinos zu gehen (sagt Wikipedia). Indirekte Quellenangabe ist irgendwo recht witzig. Und wenn ihr noch ‘ne Schippe draufsetzen wollt, schaut ihn auf englisch. Wie ich.
Einen wunderschönen Abend noch!